Zitrusfrüchte - die großen Reiniger



Zitrusfrüchte (und deren ätherische Öle) sind die Schleimlöser in unserer Nahrungswelt. Ebenso sind sie in der Lage, chemische Ablagerungen im Körper, etwa Erdölprodukte aus billigen Kosmetikas oder auch konkretes Plastik von Lebensmittelverpackungen, in uns zu verdauen.

Wer sich ein Bild von dieser Qualität der Zitrusfrüchte wie Zitronen, Orangen, Mandarinen etc. machen möchte, der nehme ein Stück Styropor (ein Erdölprodukt) in die Hand und tröpfle darauf ein paar Tropfen reines ätherisches Öls einer Zitrusfrucht in Bioqualität....
Nach ein paar Sekunden wird das Öl anfangen, im Styropor immer größer werdende Löcher hineinzufressen, bis es schließlich das andere Ende des Stückes erreicht hat. Wenn die Menge des Öls groß genug war, kann sich das Styropor sogar ganz "in Luft" auflösen. Diesen Effekt erreichen allerdings nur die ätherischen Öle dieser Früchte.

Der Saft der Zitrusfrüchte hat eine ähnliche Wirkung auf die Schleimansammlungen in unserem Körper. Vor allem der Schleim, der aus dem zu reichlichem Verzehr von gekochter Stärke (wie etwa Brot, Nudeln, gekochte Körnern allgemein) entstanden ist, wird durch diese Früchte systematisch aufgelöst. Dieser Fakt macht Zitrusfrüchte für all jene unter uns interessant, die oft unter Schleimkrankheiten wie Schnupfen, Bronchitis, Nebenhöhlen Entzündungen etc. leiden. Ebenso können alle "Wassertypen", also Menschen die eine starke Komponente von Wasserzeichen (Krebs,Skorpion und Fische) in ihrem Horoskop haben, von dieser Eigenschaft der Zitrusfrüchte profitieren. Ein unausgelebtes oder unbalanciertes Wasserelement läßt uns sich leichter in Gefühlen der Unklarheit, Unentschlossenheit oder auch Selbstmitleides schwelgen, wodurch es zu einem versiegen der feurig, luftigen Seite in uns kommen kann. Zitrusfrüchte helfen uns, in solchen Momenten das Licht am Ende des Tunnels zu sehen und die Dinge nicht zu schwer zu nehmen.

Schleim im Körper steht auch für Unklarheit und Vernebelung von Lebensthemen.
Der "Schleimlösungsprozess" klärt somit auch leichter seelische Verwirrung und Verschleimung mit. Wir alle kennen die Erleichterung die Eintritt, wenn endlich der stockende Rotz in der Nase oder der Schleim der Lunge sich löst und abgeht. Eine ähnliche Erleichterung erlebt unser Gemüt, wenn es sich durch die freudvolle Energie die in Zitrusfrüchten gespeichert ist, leichter, klarer  und unbeschwerter empfinden kann.
Auf der Verdauungsebene ist es ebenfalls interessant zu sehen, das die Säuren aus Zitrusfrüchten (die übrigens im Körper basisch verstoffwechaselt werden! Im Gegensatz zu Essigsäuren) die Verdauung und Verwertung von Stärke (also Nudeln,Brot,Kartoffeln etc.) stark erschweren. Der klassiche, frischgepresste Orangensaft zum Frühstück in Kombination mit einem Getreidegericht oder Müsli, kann dann schonmal in Bauchkrämpfen und üblen Blähungen enden. Besser wäre hier die Kombination mit Nüssen, am besten eingeweichten.


Von der optischen Erscheinung her, weisen Zitrusfrüchte eine Ähnlichkeit mit den sekundären weiblichen Geschlechtsorganen, also Brüsten;-), auf. Wissenschaftler haben herausgefunden, das die reinigende Wirkung der Zitrusfrüchte das Bindegewebe in der weiblichen Brust straffen, da sie es mitentgiften und so auch bösartigen Erkrankungen wie Brustkrebs vorbeugen können.
Die weibliche Brust ist ja oftmals auch ein sogenannter "Schlackenparkplatz" des Körpers, der im lockerem Gewebe der Brüste viel Platz für gefährliche Stoffwechselsäuren findet. Wer also unter einer zu großen oder sonstwie aus der Form geratenen Brust leidet, tut sich einen gefallen wenn er/sie in vernünftigem Maß Zitrusfrüchte zu sich nimmt.
"Vernünftig" deswegen, weil eine zu hohe Zufuhr von Zitrusfrüchten uns -
a.) zu schnell und zu stark entgiftet (Wir erinnern uns an den Todesfall in Zusammenhang mit der berühmt-berüchtigten "Model-Diät" (heißes Wasser mit Zitronensaft, Zimt und Ahornsirup und sonst nichts und daß über einen längeren Zeitraum)...Das Model ist sowohl an Mangelernährung, als auch an einer zu schnellen und radikalen Entgiftung des Körpers gestorben. Der Körper muss bei so einer radikal Kur unbedingt vermehrt "Basen" zugeführt bekommen, da er die gelösten Gifte sonst nicht puffern und somit neutralisieren und ausscheiden kann.

Deshalb also Vorsicht! - bitte den gesunden Menschenverstand eingeschaltet lassen!

Wieder sind es auch hier die ätherischen Öle dieser Früchte, die eine hohe Wirksamkeit in diesem Bereich zeigen und auch unproblematischer in der regelmäßigen Anwendung sind. Das einschmieren unserer Haut mit diesen Ölen strafft das darunterliegende Bindegewebe, und führt zu einer langsamen, aber systematischen Straffung der Haut. (Vor allem dann, wenn sich zeitgleich die verschlackenden Ernährungs und Lebensgewohnheiten mitändern). Aufpassen muß man hierbei nur im Sommer, da Zitrusöle auf Sonnenlicht photosensibel reagieren und dadurch die Haut weiße Flecken bekommt!
Auch die klassische "Orangenhaut" wird dadurch in ihrer Auflösung unterstützt. Die Analogie von Frucht und Sprache, kommt also nicht von ungefähr...

Der große "Nachteil" von Zitrusfrüchten ist ihre thermisch kalte Wirkung auf unseren Organismus. Weise wie Mutternatur ist, läßt sie ja alles dort wachsen, wo es ursprünglich gebraucht wird. In den Tropen ist die kühlende Wirkung dieser Obstsorten mehr als Not-wendend! Bei uns sind sie somit im Sommer ebenfalls sinnvoll, im Winter allergings kann ein übermäßiger Genuß von Zitrusfrüchten den Körper stark abkühlen und wir werden dann erst recht zu Opfern von Erkältungskrankheiten, die wir ja durch den Verzehr eben dieser Früchte vermeiden wollten. Hier zeigt sich die Weisheit, das zu essen, was "vor" der Haustür wächst.
Die ätherische Form der Früchte ist allerdings auch im Winter nicht wirklich eine Gefahr für uns. Im Gegenteil, ein paar Tropfen der Öle in warmes Wasser oder Tee, bewirkt die weiter oben beschriebenen Reinigungs und Klärungseffekte ohne den Organismus zu stark abzukühlen. Auch auf der Haut sind die Öle im Winter (ausser beim Gletscherskifahren:-)) kein Problem.